• Wieck/Ladebow – Stralsund

    Img 5397 RDie Sonne schien und der Himmel war blau an diesem Morgen. Und der Wind war schwach. So beschlossen wir, erstmal zu frühstücken. Nach dem Frühstück parkten wir noch das Auto in der Halle – und dann ging alles schnell, denn wir wollten die 10-Uhr-Brückenöffnung in Wieck dann doch spontan noch mitnehmen.
    Unter Motor ging es dann raus in den Greifswalder Bodden und schon nach kurzer Zeit setzten wir bei mäßigem Wind die Segel. Bei dem freundlichen Kurs mit Winden von Halb über Raumschots bis Achtern frischte es auch fast unmerklich über den Tag auf. Während unsere Fahrt ruhig verlief, hörten wir im Funk zunächst den Hinweis eines Fischers, daß da ein paar Verrückte irgendwo in der Nähe der Fahrrinne schwimmen und ob die Männer vom SAR Boot da nichtmal nachschauen wollten. Später dann kam noch ein Mayday-Ruf einer anderen Segelyacht, die in Lauterbach gerade ausgelaufen war – und es dann auch wieder zurück in den Hafen schaffte.

    Lange vor der Öffnung der Ziegelgraben-Brücke waren wir schon dort, so daß wir in Warteposition festmachen konnten und die Zeit für einen süßen Snack nutzten. Anschließend bereiteten wir noch Gemüse, Fleisch und Kartoffeln für das Abendessen vor. Um 17:20 Uhr ging es durch die Brücke und wir legten in Stralsund an. Schon nach kurzer Zeit kam dann auch Martin, der zweite dieses namens an Bord und unser sechster Mann.
    Nach einem leckeren Essen an Bord haben wir noch einen kleinen Stadtrundgang gemacht. Zum Abschluß des Abends saßen wir unter Deck zusammen und horchten dem Heulen des auffrischendes Windes in den Wanten.

  • Die Anfahrt

    Sonnenuntergang in Wieck/LadebowDa wir die Harmonie heute erst gegen 16 Uhr in Wieck/Ladebow übernehmen konnten, konnten wir ganz entspannt am späten Vormittag losfahren. Martin und Silke sammelten erst Manfred und dann Oliver ein, schließlich noch Micha im Norden der Stadt, so daß wir gegen 13 Uhr Berlin verließen. Die Fahrt ging schnell und so war die Harmonie noch nicht zur Übergabe bereit, als wir ankamen. Um die Zeit zu nutzen deponierten wir unser Gepäck am Hafen und fuhren zum nahegelegenen Supermarkt. Dort kauften wir die Vorräte für die kommende Woche – und vielleicht noch ein wenig mehr.

    Als wir schließlich wieder am Hafen waren, konnten wir das Boot übernehmen und die Vorräte bunkern. Nach der Verteilung der Kojen beschlossen wir, einen kleinen Spaziergang ins nahe Wieck zu machen und dort ein Fischrestaurant heimzusuchen. Gut gesättigt ging es danach zurück zum Boot. Die erste Nacht ist ja immer wieder interessant, wenn man sich an die Bewegungen und Geräusche der neuen Umgebung gewöhnt. Aber die gemütlichen Kojen versprechen einen guten Schlaf.

  • Anfang September soll es mit einer Hanse 400 ab Greifswald für eine Woche rund Rügen gehen. Im Anschluß steht noch der HanseCup auf der Tagesordnung und am Ende der zweiten Woche noch etwas Erholung im Greifswalder Bodden bzw. auf dem Ruden.

   

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  • 1A! Hoffe, Ihr bekommt doch noch etwas besseren Wind und br...
  • Hey, klingt ja super! Allen noch viel Spaß! LG aus Berlin...
  • Hach, nachdem die Berichterstattung diesmal während des Tö...
  • Hallo liebe "HARMONIE" Crew, wir wünschen noch einen net...
  • Na, dann eine letzte gute Nacht an Bord und gute Rückreise!...