• Ruden – Neuhof
    Regen zieht vorbeiNordöstliche Winde von ausreichender Stärke um die Harmonie mit sehr guter Geschwindigkeit zu treiben begrüßten uns an diesem Morgen auf dem Ruden. Thomas war schon gegen halb sieben in Richtung Swinemünde und Stettin abgefahren, wir konnten ausschlafen und danach ein gemütliches Reste-Frühstück starten.

    Die Nacht ohne Strom hatte unsere Verbraucherbatterie wiederum etwas mitgenommen, aber alles war noch im grünen Bereich, so daß einer schönen Segeltour nichts im Wege stand. So setzen wir schon kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen die Segel und fuhren durch die Fahrrinnen rings um den Ruden. Sobald wir am Ende der betonnten Fahrwasser waren, setzten wir den Kurs in Richtung Strelasund ab und durchquerten mit sechs bis acht Knoten den Bodden.
    Wir sahen, wie Regenfelder hinter uns durchzogen, aber wir hatten Glück und keines zog über uns. Wir konnten sogar noch ein großes Maß an Sonne genießen. Auf dem Weg in den Strelasund zogen wir mit mindestens doppelter Geschwindigkeit an einer Bavaria vorbei, die nur unter Genoa lief – wir hatten derweil einen heißen Mittagssnack auf dem Tisch und rauschten mit der Harmonie einfach nur entspannt dahin.
    Weil es so viel Spaß machte, segelten wir an Neuhof – unserem Ziel – zunächst vorbei und bis zur Ziegelgrabenbrücke. Dort banden wir Reff 1 ins Groß und kreuzten zurück zur Ansteuerung vor Neuhof.
    Dort angekommen gönnten wir uns erstmal Tee, Kaffee und Kuchen, dann liefen Martin, Wolfgang und Oliver auf den nahgelegenen Acker, um mit den Lenkmatten noch etwas Sport zu treiben, Thilo kam später nach. Wir spielten uns müde und staubig, bevor wir zurück in den Hafen gingen. Nach dem Duschen wartete schon das Abendessen auf uns.
    Der Abend war von angeregten Gesprächen, aber auch von administrativen Dingen wie der Abrechnung der Bordkasse(n) und der Übertragung unserer Logbücher ins Bord-Logbuch geprägt. Wir gingen nicht allzu spät ins Bett – die letzte Nacht an Bord.

    Posted by ob @ 21:30

1 Comment to Do, 11.09.2008

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