• 4. Wettfahrt: Stralsund – Wieck

    A Winning Team

    Der Tag heute startete etwas früher als gewohnt, da wir die Öffnung der Ziegelgrabenbrücke um 08:20 Uhr für die Durchfahrt nutzen mußten. Während draußen die Sonne aufging, saßen wir beim Frühstück, dann wurde das Schiff klar gemacht, während Martin zur Steuermannsbesprechung ging. Gemeinsam liefen die Yachten des HanseCups kurz danach aus und durchfuhren die Klappbrücke.
    Der Start der Gruppen erfolgte heute im 10-Minuten-Abstand, wodurch das Feld am Anfang etwas gestreckter war. Nach dem Start in den Strelasund ging es zunächst um ein paar Ecken, an denen man mit guten Karten und etwas Geschick außerhalb der Fahrrinne abkürzen konnte. Schon in der Gruppe vor uns sahen wir mindestens einen Teilnehmer, der an einer besonders kritischen Stelle Land gekauft hatte. Wir hatten unsere gesamte Gruppe im Rücken, da wir einen guten Start hingelegt hatten. Nach den Track-Daten vom Vortag umsegelten wir das 80-cm-Flach und konnten uns danach weiter gut behaupten.
    Bis zum Ausgang des Strelasund an der Palmer-Ort-Rinne lieferten wir uns einen netten Kampf mit der Simply Blue aus unserer Gruppe, die uns danach leider etwas davon segelte. So segelten wir heute als zweites Schiff unserer Gruppe (gesegelte und gerechnete Zeit) ins Ziel.
    Nach dem Einlaufen im Holzteich in Greifswald packten Stefan und Dirk ihre Sachen und Wolfgang und Thilo stießen für die kommenden Tage zu uns. Anschließend ging es zur Siegerehrung. Quälend langsam verging die Zeit, bis die Ergebnisse endlich ausgerechnet waren, zum Glück bei Getränken und Kuchen. Dann war es soweit. Gruppensieger Gruppe 4: Die Harmonie! Zusätzlich räumten wir – wie im letzten Jahr – noch den Pokal für die schnellste Charteryacht ab. Wir freuten uns riesig über dieses Ergebnis! Danke nochmal für die moralische Unterstützung von zu Hause!

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  • 3. Wettfahrt: Lauterbach – Stralsund

    Start der Gruppe 3Der Morgen wartete mit Sonne und Wind auf und wir freuten uns auf eine spannende Wettfahrt. Nach dem Frühstück machten wir die Harmonie seeklar, dann ging es um halb zehn raus aufs Wasser.

    Der Start wurde entgegen der ursprünglichen Planung weiter nach Süden verlegt und ging dann ohne Luvmarke mit ein paar langen Kreuzschlägen zur ersten Wendemarke, der Einfahrt zur Palmer-Ort-Rinne. Wir konnten uns zwar wieder nach vorn durch das Feld kämpfen, aber Start und Kreuz gaben uns nicht den gleichen Vorsprung wie auf der Wettfahrt gestern. Im Strelasund blieb das Feld erstaunlich dicht beieinander, der größte Teil der Strecke verlief am Wind, nur unterbrochen von Phasen, wo man leicht abfallen konnte und kurz vor dem Ziel einer Passage, die uns zu ein paar Kreuzschlägen zwang.
    Nach dem Zieleinlauf machten wir an der Mole der Volkswerft Stralsund mit vielen anderen Teilnehmern fest und warteten auf die Brückenöffnung um 17:20 Uhr – die Stunden nutzten wir für einen Snack und etwas Ruhe.
    Um 19:30 Uhr war die Abendveranstaltung angesetzt. Wir gingen rüber und noch vor der Öffnung des Buffets fing Martin an, nervös mit den von uns mitgestoppten Zeiten zu rechnen. Reichte unser Abstand auf den Nächsten? Hatte uns der Segler vor uns gekriegt oder hatten wir eine Chance über die Yardstick-Verrechnung. Knapp sah es aus. Aber unter die ersten fünf in der Gruppe sollten wir gesegelt sein.
    Das Buffet war grandios und lenkte eine Weile ab, dann kam die Siegerehrung. Die Spannung stieg ins Unermessliche und es schien ewig zu dauern, bis die Gruppen vor uns verlesen waren. Endlich kam es zur Gruppe vier. Und die Überraschung war riesengroß, als wir auch dieses mal den ersten Platz herausgesegelt hatten!
    Nochmals vielen Dank für die vielen Wünsche und drückt uns weiter so fleißig die Daumen, morgen kommt die letzte Wettfahrt!

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  • 2. Wettfahrt: Sassnitz – Lauterbach

    Auf der KreuzDer Tag startete mit Regen und schweren grauen Wolken. Der Wetterbericht jedoch versprach Besserung – und schon als wir nach dem Frühstück aufbrachen war es zwar immernoch grau, aber immerhin trockener. Das Startgebiet war kurz vor der Mole Sassnitz und wie gewohnt maßen wir Startlinie und Luvtonne aus, testeten welche Kurse wir lauufen konnten. Nach einem allgemeinen Rückruf der Startgruppe vor uns setzte etwas Verwirrung darüber ein, wie sich das auf unseren Start auswirkt, im wesentlichen durch die Flagggenführung auf dem Startschiff – doch trotz der erst kurz vor dem Start gezogenen Fock kamen wir ganz gut weg.
    Auch ein Crash zwischen zwei Booten hinter uns konnte uns kaum ablenken und so schafften wir es, als erste die Luvmarke zu runden. Auf einem langen Anlieger – durch drehende Winde eher eine Banane – zogen wir in Richtung Nordperd. Wir schafften es weiterhin, große Teile des Feldes hinter uns zu lassen. Ab Nordperd bis zur Landtief-Rinne auf der Kreuz verloren wir leider etwas Vorsprung, wir segelten aber schnell genug, um schon an der Landtief-Wendemarke zu sein, als die Bahnverkürzung wegen wenig Wind angekündigt wurde.
    Auf dem anschließenden Halbwind-Kurs behaupteten wir unsere gute Position im einschlafenden Wind. Hinter uns zog sich das Feld stark auseinander, denen, die jetzt noch auf der Kreuz waren stand eine harte Geduldsprobe bevor. In einem spannenden Kampf in leichten Winden segelten wir auf guter Position durchs Ziel.
    Wir gönnten uns noch etwas Sonnensegeln, bevor ein lautes Piepsen uns daran erinnerte, daß wir trotz fehlenden Landstroms im letzten Hafen nicht auf kalte Getränke htten verzichten wollen: Die Verbraucherbatterie war leer und die Instrumente gingen nacheinander aus. Wir starteten die Maschine und fuhren unter Motor die letzten Meilen zum Zielhafen Lauterbach.
    Auf der Abendveranstaltung warteten wir gespannt auf die Ergebnisse – und die konnten sich sehen lassen: Wir waren mit der Harmonie auf den ersten Platz unserer Gruppe gesegelt! Bei Punktgleichheit gegenüber dem Zweiten bescherte uns der erste Platz dann auch noch die Gesamtführung in der Gruppe!
    Wir danken an dieser Stelle dann auch noch für all die herzlichen Wünsche und Grüße – offenbar hat es ja geholfen!

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  • 1. Wettfahrt: Wieck – Sassnitz

    Sjoeli beim ZieleinlaufDer Morgen startete für viele damit, daß der angekündigte Bäckerwagen nicht auftauchte – wir hatten zum Glück vorgesorgt und Brötchen vorbestellt, die dann auch da waren. So konnten wir in gewohnter Weise in den Tag starten und uns auf die Wettfahrt vorbereiten. Um 20 Minuten nach neun ging es dann auf in Richtung Wieck zur Brücke. Die Brückenöffnung um 10 Uhr war dann mal wieder eine der längeren: Wenn sich 60 Yachten nacheinander durch die enge Durchfahrt fädeln, dann dauert das schon mal etwas.
    Der Regen hatte sich verzogen und es wehte ein ordentlicher Wind, als sich die Boote zum Start an der Tonne Greifswald sammelten. Ab 11 Uhr starteten die verschiedenen Gruppen. Nach einer kurzen Kreuz ging es dann auf einen Vorwind-Kurs zur Landtief-Rinne, vorbei an Süd- und Nordperd und dann zur Mole in Sassnitz. Während sich bis Nordperd die Scharmützel in Grenzen hielten und jeder eher die direkte Konkurrenz versuchte auszumachen, ging es auf der Zielgeraden dann zu Sache. Mit kleinen Luv-Kämpfen wurde ausgetestet, wer wie weit gehen würde und je näher das Ziel rückte, desto erbitterter wurde gekämpft.
    Unser Zieleinlauf selbst war ein einziges Duell – das wir letztendlich gewannen, weil der Gegner einen Fehler machte – bereits im Hafen Sassnitz, nur wenige Meter vor dem Ziel. Für die später einlaufenden Teilnehmer wurde der Zieldurchgang dasnn nach und nach zur Geduldsprobe, da der Wind einschlief.
    Die Abendveranstaltung begann um halb acht. Zunächst wurde das Buffet eröffnet und erst nachdem alle satt waren wurden die Ergebnisse verlesen und ausgehängt. Für die Harmonie sprang ein fünfter Platz in ihrer Gruppe heraus. Bei 15 Yachten (davon 13 im Ziel) in dieser Gruppe haben wir uns natürlich darüber sehr gefreut, zumal durchaus einige harte Konkurrenz sowohl nach gesegelter als auch nach berechneter Zeit nach uns in Ziel ging.

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  • Auftakt zum HanseCup

    Auftakt zum HanseCup
    Um 19 Uhr startete in Halle 6c des Werftgeländes die Auftaktveranstaltung zum HanseCup. Es gab ein gutes Buffet, die Segelanweisungen sowie die Pakete mit der Memorabilia, wie T-Shirts, Schlüsselbänder etc.. Das Fest ging bis Mitternacht und es wurde viel gelacht, gegessen und getrunken. Viele Gesichter waren auch schon bekannt vom Vorjahr, so daß der ein oder andere Gruß hin- und herging.

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  • 1A! Hoffe, Ihr bekommt doch noch etwas besseren Wind und br...
  • Hey, klingt ja super! Allen noch viel Spaß! LG aus Berlin...
  • Hach, nachdem die Berichterstattung diesmal während des Tö...
  • Hallo liebe "HARMONIE" Crew, wir wünschen noch einen net...
  • Na, dann eine letzte gute Nacht an Bord und gute Rückreise!...